Hanfcracker für die Kitteltasche

Glosse: Hanfcracker für die Kitteltasche  

Es gibt Crystal Meth, es gibt Koks, es gibt Psychopilze – und es gibt Hanfcracker.
Ich wollte meinen Gästen etwas Besonderes bieten, auch mit den Hintergedanken, die Stimmung anzukurbeln. Und ein bisschen Jungbrunnen soll der Hanfsamen ja auch sein.

Naja, der Trip ging in die Hose, hoffentlich nicht allzu grün. Ich meine, keinerlei Kick, dafür schmecken die Kräcker wie eine gedüngte Kuhweide. Auch optisch sind sie nicht gästetauglich. Und man kann nur hoffen, dass sich da noch was am Geschmack tut.

Hanfcracker

 

Hanf: Cannabis sativa

Hanf gehört zur Pflanzenfamilie der Cannabaceae, welcher außer dem Hanf noch der Hopfen angehört. Die Hanfblätter sind handförmig zusammengesetzt und am Rand gezackt. Hanf ist sehr vielfältig nutzbar z.B. für Kleidung, Öl, Energie, Papier und Baustoffe.

Die Pflanze ist resistent gegenüber Insekten sowie Krankheiten und benötigt daher keine Pflanzenschutzmittel. Folglich erbringt die Pflanze beispielsweise dreimal soviel Fasern wie ein Baumwollfeld. Hanf findet auch als Heilpflanze Anwendung, was schon vor mehreren tausend Jahren von den Chinesen geschätzt wurde.

Für die Abgabe von Cannabiszubereitungen benötigen Patient und abgebende Apotheke eine amtliche Sondererlaubnis der Bundesopiumstelle.

Hanfprotein ist ein pflanzliches, proteinreiches Lebensmittel.
Es enthält Mineralstoffe, Spurenelemente und Ballaststoffe. Das macht Sinn.

Hanfprotein enthält leicht verwertbare und gut verdauliche Aminosäuren.
Hanfprotein wird aus den Samen der Hanfpflanze gewonnen und enthält im Gegensatz zu aus dem Harz der Pflanzenblüten gewonnenen Produkten nur eine äußerst geringe Menge an Tetrahydrocannabinol. Es hat daher keine psychoaktive Wirkung.
Der menschliche Körper braucht rund um die Uhr, in jedem Augenblick, 24 Stunden am Tag Aminosäuren. Sind sie nicht im ausreichenden Maße in unserem Körper vorhanden, können Aufbau-, Reparatur- sowie Stoffwechselprozesse nicht adäquat durchgeführt werden. Für den Energiehaushalt, das Immunsystem und das allgemeine Wohlbefinden spielen Aminosäuren eine große Rolle.
Auch die Umweltbelastungen wie Smog, Ozon, Abgase etc. können den Bedarf an Aminosäuren erhöhen.
Unser Körper braucht und verbraucht Aminosäuren durch Muskelkontraktion. Wenn wir bei körperlicher Belastung nicht ausreichend Aminosäuren zur Verfügung haben, wird auf Reserven zurück gegriffen undkörpereigene Muskelmasse  „verzehrt“.
Doch nicht nur zum Muskelaufbau, sondern auch zur Unterstützung der Regenerationsphase nach dem Sport benötigt der Körper diese kleinen Bausteine.
Selbst bei Wechseljahrstörungen kann eine Aminosäurenzufuhr vorteilhaft sein.
Auch Vegetarier leiden häufig an einem Aminosäuremangel durch den Verzicht auf Fleisch und damit tierischen Proteinen.

 

Hanf hat auch Beauty-Karriere gemacht und gilt als der neue In-Wirkstoff: seine Linolensäuren sollen Feuchtigkeit spenden und den Schutzfilm der Haut stärken.

Da bleibe ich doch lieber bei der bewährten Grünen Soße mit gekochten Eiern und Pellkartoffeln, oder bei Haferflocken. Die sorgen wenigstens für einen vollen Serotoninspeicher.

Danach: entweder Entzugsklinik oder einen berauschenden Tag!

Viele GrüßeUta Signature transparent 1 bw

 

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