E-Mail von Unbekannt

Glosse: E-Mail von UnbekanntDaten Email

Seit ich über Potenzmittel recherchiert habe (im Februar 2015), häufen sich in meinem Email-Postfach die anteilnehmenden „Freunde“.
Menschen, die mich zu kennen meinen, sie sind mit mit mir per Du und wissen ganz genau, was ich brauche. @@@

Zum Teil sind die Nachrichten für mich schwer verständlich.

Zum einen, wegen der grottenschlechten Grammatik. Zum anderen, weil es sich vermutlich um ein Missverständnis handelt.

Hallo, ich bin KEIN Mann! Vielleicht bin ich ein Kugelfisch. Oder etwas anderes.

Und ich will auch NIX von „DIR“!

Tipp an die Absender: Sie sollten mal das Produkt oder die „Dienstleistung“ auf meine, und nicht auf Ihre Bedürfnisse abstimmen.
Ich könnte eine kostenlose Putzfrau gebrauchen , zum Beispiel. Davon ist nie die Rede.

Mein Frage: Welcher Kobolt in meinem Computer hat eigentlich meine E-Mail-Adresse weitergegeben???

Ich habe jedenfalls keine Xbox mit dieser Überwachungskamera plus Hochfrequenzmikrofon zuhause, die 24 Stunden lang die Räume filmt und dank Internetverbindung pausenlos Ton und Bilder auf die Datenserver des Konzerns aus Seattle sendet.

Wobei mich die Webcam meines PCs daran erinnert, das man in den heutigen Zeiten nach Snowdens Enthüllungen wohl nur noch mit Bleistift und Papier in einer Blockhütte in Kanada sicher vor Spionen ist.
Nein, es liegt an meinem Internetprovider. Der weiß immer, was ich im Netz aufrufe.

Anonym surfen kann ich zuerst einmal mit der „private browsing“ Einstellung meines Firefox browsers. Will ich noch einen Schritt weitergehen und meinem Provider ein Schäppchen schlagen, dann geht das nur mit einer speziellen Software, die meine IP-Adresse verschleiert, indem sie Anfragen nicht direkt an die Zieladresse im Netz schickt.

Manchmal sind die Vorschläge nach einer Internet-Anfrage ja auch nützlich. Allerdings bekomme ich, wenn ich nach einem neuen Fahrrad gesucht habe, auch nach dem Kauf noch jahrzehntelang Werbung dazu.

Um Google zu ärgern, suche ich ab und zu nach sinnlosen Dingen:
Sprungfedern für Frösche, Ersatzlöcher für meinen Käse, Lücken für Wortzwischenräume und rosa Bettwäsche für Flussbetten.
Ich bin schon sehr auf die E-Mails dazu gespannt! @@@

 

Datenschutz in der Apotheke

Lieber Apotheken-Kunde: Nicht nur Ihnen geht es so, dass auf einmal Daten von Ihnen im Netz landen und dass plötzlich Angebote von „Julian, Anglina sowie Rechnungen von Linus Reichlich reinflattern.

Wir in der Apotheke waren das sicher nicht.
Unsere Schweigepflicht  gilt umfassend, also auch gegenüber unseren Kollegen und  Angehörigen der Kunden.

Laut § 4 f BDSG sind Apotheken verpflichtet, einen Datenschutzbeauftragten zu bestellen, wenn mehr als neun Personen ständig mit der automatisierten Verarbeitung personenbezoger Daten beschäftigt sind.
Zum Beispiel müssen Abholscheine, auf denen ein Kundenname vermerkt ist, ordnungsgemäß entsorgt werden.
Sich selbst darf der Apotheken-Inhaber übrigens keinesfalls zum Datenschutzbeauftragten ernennen. Hier bestünde ein Interessenkonflikt, da er sich sozusagen selbst kontrollieren würde.

@@@

Meine Bitte an Dich: Gib Deine Tipps oder Erfahrungen weiter. Das würde mich und andere Leser sehr interessieren!
Im Kommentarfeld kannst Du anonym antworten, die E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Ich hoffe, ich habe Dir zu neuen Einsichten verhelfen können.
Uta Sign b_w

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